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CCW in Würzburg offiziell wiedereröffnet

26.05.2015

Würzburgs größtes Veranstaltungshaus, das Congress Centrum (CCW), wurde Ende Mai von Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Tourismusdirektor Dr. Peter Oettinger nach einer umfangreichen Erweiterung im Rahmen eines Festakts offiziell wiedereröffnet.

Rund 250 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren in die neue Panoramaebene des CCW gekommen und überzeugten sich von dem beeindruckenden Ausblick der dortigen Tagungsräume auf den Main und die Festung Marienberg. Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Ich bin sehr angetan von diesem attraktiven und zeitgemäßen Kongresshaus. Praktisch haben wir nun zwei Veranstaltungszentren unter einem Dach: Mit Hilfe der neuen Räume können wir jetzt auch zwei mittelgroße Veranstaltungen gleichzeitig durchführen. Dies ermöglicht uns, die Position Würzburgs als Kongress- und Tagungsstandort langfristig zu sichern. Zudem legen wir damit den Grundstein für das weitere Wachstum des für Würzburg so wichtigen Wirtschaftsfaktors Städtetourismus.“ Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags, betonte ihrerseits in einem Grußwort die Rolle des neu gestalteten CCW als wichtiger Impulsgeber für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Würzburg.

In weiteren Redebeiträgen hoben Dr. Monika Gomolla, Aufsichtsratsvorsitzende der Maritim Hotelgesellschaft mbH, Wolfgang Mairinger, Senior Partner des ausführenden Architekturbüros Blocher Blocher Partners sowie Professor Dr. Christian Speer, Direktor der Kinderklinik und Poliklinik der Universität Würzburg und selbst seit Jahren Veranstalter eines internationalen Kongresses im CCW, die Vorzüge der Erweiterung und Attraktivierung des Gebäudes für künftige Kongresse und Tagungen hervor. Anschließend segneten Dekanin Dr. Edda Weise und Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran das CCW. Für den musikalischen Rahmen des Festakts zeichneten das Blechbläser-Ensemble des Philharmonischen Orchesters Würzburg und als Gesangssolistin Barbara Schöller mit Jeremy Atkin am Flügel verantwortlich. Hermann Schneider, Intendant des Mainfranken Theaters Würzburg, moderierte.

Im Zuge der Umgestaltung und Erweiterung des CCW entstand die neue Panoramaebene als zweites Obergeschoss mit vier multifunktionalen Tagungsräumen von 62 bis 185 Quadratmetern. Diese Räume können durch variable Trennwände flexibel an unterschiedliche Kundenwünsche angepasst werden und zusammen rund 600 Personen aufnehmen. Zudem wurden die Ausstellungsflächen des CCW von 1.800 auf 3.300 Quadratmeter vergrößert. Dazu wurde u.a. die frühere Passage im Erdgeschoss zum Innenraum umgestaltet. Durch die Verlegung der Garderobe und eine funktionale Neuordnung gewann das CCW allein auf dieser Ebene 800 Quadratmeter Präsentationsflächen hinzu. Davon können 500 Quadratmeter durch mobile Trennwände in einen separaten Raum verwandelt werden. Auch auf der Ebene des bestehenden Franconia-Saals wurden großzügige Ausstellungs- und Foyerflächen hinzu gewonnen. Die Gesamtkapazität des Hauses liegt nun bei 2.500 Personen, verteilt auf 13 Räume.

Erschlossen wird das CCW über vier neue Zugänge. Alle Räume sind barrierefrei über Aufzüge erreichbar. Für die neue Optik des Hauses zeichnet das Stuttgarter Architekturbüro Blocher Blocher Partners verantwortlich. Die Architekten entwickelten dabei eine Entwurfsstudie des Würzburger Architekturbüros GKT Grellmann Kriebel Teichmann weiter.

Nach rund anderthalb Jahren Bauzeit ab Mai 2013 fanden im CCW im Rahmen eines sogenannten „Soft Openings“ bereits ab September 2014 wieder Veranstaltungen in den bestehenden Räumen und den erweiterten Foyers statt.

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